"Offen aufeinander zugehen"

Unter diesem Motto fand in diesem Schuljahr erstmals eine Kooperation zwischen der Praxisklasse und der Lebenshilfe in Erlenbach statt. Am Freitag, den 23. März besuchte die Klasse gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer, der Fachlehrerin für Soziales und der Sozialpädagogin das Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Erlenbach, um mit ihnen gemeinsam Mittag zu essen. Zu Beginn führte der Einrichtungsleiter Herr Heuß die Schüler durch das Wohnheim und zeigte ihnen die Räumlichkeiten. Einige Bewohner erlaubten auch den Blick in ihr eigenes Zimmer. Danach ging es fleißig an die Arbeit. Während sich ein Teil der Gruppe zusammen mit den Bewohnern um die Zubereitung des Mittagessens kümmerte, konnte es sich der andere

Teil gemeinsam mit den Bewohnern im Gruppenraum bei einer Partie „Mensch-ärgere-dich-nicht“ gemütlich machen.

Gegen 12 Uhr aßen dann alle zusammen im großen Gemeinschaftraum zu Mittag. Gekocht hatten die Schüler Tortellini mit wahlweise Käse- oder Tomatensoße. Dazu gab es Blatt- und Paprikasalat sowie einen Schoko- oder Vanillepudding als Nachspeise.

Dieses Projekt fand zum ersten Mal statt und war ein gelungener Erfolg. Ziel dieser Kooperation ist, die Vorurteile und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen und Toleranz und gegenseitige Achtung herzustellen.

Die Rückmeldungen waren sowohl von Seiten der Schüler als auch von Seiten der Bewohner äußerst positiv. Die Bewohner sind den Schülern als offenherzige, lebensfrohe und humorvolle Menschen im Gedächtnis hängen geblieben und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team des Wohnheims für die Offenheit bei der Gestaltung, sowie für die Unterstützung bei der Vorplanung und der Durchführung.

 

 

Werkstatttage an der Johannes-de-la-Salle-Schule

Auch in diesem Jahr besucht wir wieder an 5 Freitagen zwischen den Weihnachts- und Faschingsferien die Johannes-de-la-Salle-Förderberufsschule in Aschaffenburg. Auf dem Plan standen in diesem Jahr die Berufsfelder: Friseur, Lager/Handel, KFZ und Holz. Unsere Schüler hatten sich jedoch nur für die Berufsfelder Lager/Handel und KFZ entscheiden.

Von ausgebildeten und erfahrenen Meistern erhalten unsere Schüler grundlegende Einblicke in das Berufsfeld und können ihre Fähigkeiten darin austesten bzw. vertiefen. Im Bereich KFZ durften die Schüler einen Motor zerlegen, einen Reifen auf die Felge aufziehen, sie lernten, einen Schaltplan zu lesen, Fehler zu finden und Störungen auszulesen. 

 

 

Im Lager wurden Pakete verpackt, gestapelt und kontrolliert, Paletten gestretcht, eine Inventur durchgeführt und gelernt, wie man mit einem Hubwagen umgeht.

Am Ende erhielt jeder Schüler ein Zertifikat und eine persönliche Einschätzung über die Eignung in dem entsprechenden Berufsfeld.

Die Werkstatttage sind sehr gewinnbringende und wichtige Praxiserfahrungen, die wir nicht mehr missen möchten. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Johannes-de-la-Salle-Förderberufsschule, dass wir jedes Jahr daran teilnehmen dürfen. 

 

 

 

 

„Pflege ist Zukunft“

Im Zuge des demografischen Wandels wird die Pflege von alten Menschen immer wichtiger. Der Beruf des Altenpflegehelfers/der Altenpflegehelferin hat somit große Zukunftschancen, ist ein Beruf bei dem du große Dankbarkeit spürst und der dir auch ohne Quali eine Einstiegsmöglichkeit bietet.

Daher kooperieren wir schon seit einigen Jahren erfolgreich mit der Berufsfachschule für Altenpflege in Erlenbach. Einen ganzen Tag lang erhielten unsere Schüler Einblicke in den Beruf durch die aktuellen Auszubildenden vor Ort. Interessant, abwechslungsreich und hautnah konnten unsere Schüler an verschiedenen Stationen die Aufgabengebiete der Altenpflegers kennenlernen, sich praktisch auszuprobieren und wurden zudem für die Schwierigkeiten des Älterwerdens sensibilisiert.

Sie durften einen Parcours mit einem Rollstuhl meistern, Blutdruck und Blutzucker messen, trugen einen Alterssimulationsanzug, mussten einen Blindenparcours durchlaufen und hatten die Möglichkeit mit einigen alten Menschen direkt durch ein Spiel oder eine Unterhaltung in Kontakt zu kommen.

In der Pause versorgte uns die Berufsfachschule mit Würstchen, belegten Brötchen, Obst und Getränken. Insgesamt war es ein gelungener Tag und wir bedanken uns herzlich für die Einladung und das Engagement der Berufsfachschule, diesen Tag für uns auf die Beine zu stellen.

 

 

 

 

Teambildung und Kompetenzerweiterung

Für die Schüler der Praxisklasse steht nicht nur die Wissensvermittlung groß auf der Tagesordnung, sondern natürlich auch die Vorbereitung auf die spätere Ausbildung.  Damit die Schüler wichtige Fähigkeiten für das Berufsleben erwerben, fließen immer wieder verschiedene Kooperationsübungen in den Unterrichtstag mit ein, welche die Schüler gemeinsam bewältigen müssen.

So sollten die Schüler bspw. eine Decke, die auf dem Boden liegt, auf links drehen, während alle auf der Decke stehen. Dabei durfte keiner die Decke verlassen oder den Boden berühren.

Bei einer anderen Übung hatten die Schüler die Aufgabe, unter gewissen Vorgaben und bestimmten Materialien eine Murmelbahn zu bauen. Damit die Aufgaben erfolgreich gelingen, müssen die Schüler lernen, sich mit den ihren Teampartnern gut abzusprechen und Kompromisse einzugehen.  Sie haben es geschafft!

 

Auf die Plätze, fertig, los.

Am 12.09.2017 begann für 11 junge Erwachsene das neue Schuljahr in der Praxisklasse an der Barbarossa Mittelschule.

Um den Einstieg für die Schüler an der neuen Schule zu erleichtern, begann das Schuljahr traditionsgemäß mit einem Wandertag.

An einem schönen sonnigen Herbsttag machten wir uns auf den Weg in den Beachpark in Elsenfeld. Dabei konnten wir uns gegenseitig näher kennenlernen und bisherige Erfahrungen miteinander austauschen.

Auf dem Rückweg wurde noch ein Zwischenhalt im Eiscafé „Lido“ eingelegt, wo der Klassenlehrer allen noch ein Eis spendierte.

 

 

Da auch das erste Praktikum bereits vor der Tür steht, besuchten wir am Samstag, den 23.09.2017 zusammen die JOBMEILE in Aschaffenburg.

Die JOBMEILE ist eine tolle Veranstaltung um über die verschiedensten Handwerksberufe grundlegende Informationen zu erhalten.

Jeder Schüler konnte sich bei den Akteuren über seine im Vorfeld ausgewählten Berufe erkundigen und an der ein oder anderen Station auch gleich praktisch ausprobieren.

So verflogen die zwei Stunden im Nu und die Schüler konnte erste Kontakte für ihr Praktikum knüpfen oder relevante Adressen erhalten.