Comenius-Projekt feiert seinen erfolgreichen Abschluss

Ein Bericht von Projektleiter Herrn Christian Geßner:

Comenius-Projekt feiert erfolgreichen Abschluss

Nach zwei Jahren konnte am Mittwoch, den 08. Juli 2015, unser Comenius-Projekt seinen erfolgreichen Abschluss feiern. In der Aula unserer Schule versammelten sich viele geladene Gäste, so zum Beispiel der Bürgermeister der Stadt Erlenbach, Herr Berninger, die beiden Schulräte im Schulamt Miltenberg, Herr Brummer und Herr Wohlmuth, Herr Rudi Reißmann vom Jugendzentrum Erlenbach und Frau Ayfer Güney, vom Agenda 21 Arbeitskreis. Eine besondere Freude war es, dass das Comenius-Team unserer Partnerschule, der Çiftehavuzlar Schule in Izmir, an diesem Tag ebenfalls anwesend war: Der Rektor, Herr Mehmet Şişman, die Projektleiterin Frau Tülin Akgün Turan und die beiden Lehrkräfte Frau Ayse Dudu Kiliçoğlu und Herr Mehmet Pekcan hatten die Reise nach Deutschland angetreten. Die Comenius-Schüler Alper Koyun und Semih Celikten führten durchs Programm.

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Einmal mehr wurde die Bedeutung des Projekts für beide Schulen deutlich und nach insgesamt dreijähriger Projektarbeit wundert es nicht, dass aus einer Partnerschaft mittlerweile eine Freundschaft zwischen allen Beteiligten entstanden ist.

So konnten alle an diesem Tag zufrieden und sicher auch ein wenig stolz auf das Geleistete zurückblicken. Das betonten auch die Redner an diesem Tag. Herr Brummer sprach von den "mutigen Barbarossas", die im Februar 2015 für zehn Tage nach Izmir flogen. Der Schulrat und ehemalige Konrektor der Barbarossa Schule weiß, welche persönliche Leistung die Comenius-Schüler vollbracht haben. Der Schulleiter Herr Hren wagte einen Blick nach vorne und sprach den Wunsch aus, dass das Projekt eine Fortsetzung finden möge. Dem schloss sich auch der Bürgermeister an, der zudem die gute Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellte.

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Herr Geßner, der Projektkoordinator, stellte anschließend die Ergebnisse vor, die die Comenius-AG erarbeitet hatte. So wurde eine digitale Karte erstellt, die die Points of Interest der Schüler in Erlenbach mit Bild und Text zeigt. Die Karte ist über die Schulhomepage im Comenius-Bereich zugänglich. Sie basiert auf Google Maps und ist online frei verfügbar.

Auch die Ergebnisse einer Umfrage unter Schülern und Eltern konnten vorgestellt werden. Insgesamt sind die Befragten mit ihrer Heimatstadt sehr zufrieden. Der ländliche Charakter und die schöne Landschaft wurden sehr positiv beurteilt. Für die Bereiche Freizeitmöglichkeiten, Einkaufen und Infrastruktur würden sich die Bewohner aber offenbar städtischere Strukturen wünschen.

In einem selbsterstellten Film wurden die zahlreichen positiven Aspekte Erlenbachs visuell festgehalten und nachvollziehbar gemacht: Erlenbachs Motto "einfach wohlfühlen" in Bild und Ton.

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Für die Comenius Schüler und Lehrer waren die Bilder der beiden Austausche im Mai 2014 und Februar 2015, die an diesem Tag nochmals gezeigt wurden, eine erneute Erinnerung an jeweils zehn interessante Tage in Erlenbach und Izmir.

Nach der Veranstaltung fand sich dann noch Gelegenheit, die ausgestellten Ergebnisse und Bilder zu betrachten, sich zu unterhalten und auszutauschen. Frau Geßner und Frau Neeb, beide ebenfalls intensiv am Projekt beteiligt, hatten mit Schülern der 8. und 9. Klassen für kleine Stärkungen am Buffet gesorgt.

Und so nahmen die Beteiligten zufrieden, aber auch ein wenig wehmütig von dem Projekt Abschied, aber auch mit einem erwartungsvollen Blick in die Zukunft der Partnerschaft und Freundschaft der beiden Schulen.

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Projektleiter Christian Geßner berichtet von der Comenius-Reise

Barbarossa-Schüler für zehn Tage in Izmir

Die Spannung und Freude war groß bei den 20 Schülern und 4 Begleitpersonen, die der Schulleiter der Barbarossa-Mittelschule Herr Michael Hren am 15. Februar zu ihrer Reise in die Stadt Izmir / Türkei verabschiedete. Neben den Lehrkräften Frau Alexandra Geßner, Frau Maria Neeb und Herrn Christian Geßner war auch Frau Ayfer Güney vom Agenda Arbeitskreis mit dabei. 0030Die Fahrt ist Teil des Comenius-Projekts, das die Barbarossa-Mittelschule seit September 2013 gemeinsam mit ihrer Partnerschule, der Çiftehavuzlar Schule in Izmir, durchführt und maßgeblich vom Agenda Arbeitskreis initiiert wurde. Bereits im Mai 2014 waren 20 Schüler mit 4 Lehrkräften aus der Türkei zu Besuch in Erlenbach, jetzt stand der Gegenbesuch an. Und so war es für die Schüler keine Reise ins Unbekannte, denn sie trafen ihre Partnerschüler wieder, die für viele bereits zu Freunden geworden waren. Um diese Kontakte zu vertiefen hielt sich die gesamte Gruppe zunächst 4 Tage gemeinsam in einem Hotel in dem Urlaubsort Çeşme auf. Allerdings ging es dort nicht um Erholung, sondern die Zeit wurde genutzt, um an dem Projektthema zu arbeiten. "I show you my city" ("Ich zeige dir meine Stadt") lautet die Aufgabe und dieser kamen die Schüler auch diesmal wieder nach. In den zehn Tagen, in denen sich die Schüler in der Türkei aufhielten, konnten sie neben Çeşme dann auch ausgiebig die Stadt Izmir kennenlernen. Dort wohnten die Erlenbacher Schüler in den Familien ihrer Partner, die sie bereits freudig erwarteten und sehr herzlich empfingen. Türkische Lebensart lässt sich wohl kaum besser und näher erfahren. Die Stadtteile Çigli und Karşiyaka wurden im Laufe des Aufenthalts schon fast zu einer zweiten Heimat. 0051Die zuständigen Bürgermeister ließen es sich auch nicht nehmen, die Gäste aus Deutschland zu empfangen und ihre schönen und kulturell reichen Orte mit vielen Museen und Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Auch den Schulalltag in der Türkei konnten die Schüler gemeinsam mit ihren Partnern erleben. Die Unterschiede waren auffällig: Deutlich mehr Schüler in den Klassen, die in kleineren Klassenzimmern untergebracht sind und ein Schulgebäude, das für deutsche Verhältnisse fast baufällig wirkt. Trotzdem wird hier effektiv unterrichtet und gearbeitet, was den Gästen vor allem bei der offiziellen Begrüßungsfeier in der Schule deutlich wurde. Neben den Reden des Rektors Mehmet Şişman, der Projektkoordinatoren in der Türkei, Frau Tülin Akgün Turan, und Deutschland, Herr Christian Geßner, dem Bürgermeister von Çigli, dem Provinzgouverneur von Izmir und dem Vertreter der Schulbehörde, wurden viele Aufführungen von Schülern gezeigt, die sich wochenlang darauf vorbereitet hatten und stolz ihre musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten präsentierten.  0026Ein weiterer Höhepunkt war auch eine Fahrt ins Landesinnere zum Haus der Maria, zur antiken Stadt Ephesus und zu dem Bergdorf Şirince. An diesem Tag wurde einmal mehr der historische und kulturelle Reichtum und die Schönheit dieser Region bewusst. 0081Die Türkei hat sich der Delegation aus Erlenbach von ihrer schönsten Seite gezeigt: Gastfreundschaft, Lebensart, Geschichte und Kultur werden allen Teilnehmern dieser Fahrt sicher unvergesslich bleiben. Das Comenius-Projekt endet im Juli dieses Jahres. Die Ergebnisse der Arbeit werden dann vorgestellt. Weitere Informationen finden sich immer auf der Homepage der Barbarossa-Mittelschule. (Bericht von Herrn Christian Geßner)

Comenius-Diashow in der Barbarossa-Schule

Heute präsentierte die Comenius-Delegation ihre Reise nach Izmir in einer spannenden Dia-Show der gesamten Schulfamilie in der Schulaula. DSC_0023 Herr Christian Geßner, der Projektleiter, stellte die Reiseerlebnisse in einem hoch interessanten und kurzweiligen Vortrag mit Dia-Show der Schule vor. Als Ehrengäste erschienen die Dolmetscherin Frau Güney, die ebenfalls die Comenius-Delegation in die Türkei begleitete sowie Herr Reißmann vom Jugendzentrum in Erlenbach. Durch die starken Bilder und den Reisebericht wurde allen deutlich, dass die türkische Delegation einen enorm großen Aufwand für ihre deutschen Gäste betrieben hat. Die Verköstigung bei den einzelnen Events vor Ort war immer herausragend. Die türkischen Eltern haben vielfach für die Verpflegung gesorgt und außergewöhnlich tolle Buffets mit einheimischen Spezialitäten gezaubert. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte wurden während der gesamten Reise in der Türkei auf das Beste versorgt und umsorgt. Es hat während der gesamten zehn Tage an nichts gefehlt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich in ihren Gastfamilien sehr wohl gefühlt und wurden wie eigene Familienmitglieder empfangen und aufgenommen. Vor der Unterbringung in den Gastfamilien war die Delegation gemeinsam für vier Tage in einer Jugendherberge untergebracht. Die türkischen Gasteltern konnten somit schon im Vorfeld ihre deutschen Gastschüler kennen lernen.

 

 

IMG_0038Eines ist sicher: In der Türkei wird Gastfreundschaft groß geschrieben. Izmir ist eine faszinierende Stadt mit außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Der Besuch der türkischen Schule hat unsere Schüler mehr als verwundert. Die türkische Schule ist halb so groß wie die Barbarossa-Mittelschule, "beherbergt" aber mehr als doppelt so viele Schüler. Unsere Schülerinnen und Schüler sehen unsere Schule nach diesem Besuch in einem viel positiveren Licht.

Im Sommer kommen die türkischen Lehrkräfte zu einem weiteren Besuch nach Deutschland. Alle Beteiligten möchten, dass der Schulaustausch weitergeführt wird, auch wenn der Aufwand dafür sehr groß war und immer noch ist. Jetzt wird die Projektarbeit bei uns fortgeführt, die einzelnen Projektteile bis zum Sommer vervollständigt. Die Ergebnisse werden der türkischen Delegation anschließend übermittelt.

 

 

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Weitere Impressionen aus der Schule und der Reise nach Izmir0106

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Comenius-Delegation erfährt große Gastfreundschaft in der Türkei

Unsere Comenius-Delegation ist am Dienstagnachmittag wohlbehalten aus Izmir an die Barbarossa-Mittelschule zurückgekehrt. Es folgten intensive Gespräche für alle Beteiligten, obwohl sie ziemlich erschöpft waren. Jeder wollte wissen, wie die Reise verlaufen ist und welche Erfahrungen gemacht wurden. Eine wichtige Aussage der Delegation war immer wieder zu hören: Wir haben eine große Wertschätzung und Gastfreundschaft in der Türkei erfahren.Izmir Westen Alle waren voll des Lobes über die absolvierte Reise und die gewonnenen Eindrücke. Die türkische Delegation hat den Gästen zehn Tage lang ein reichhaltiges, hoch spannendes Programm geboten. Viele Lehrreiches war dabei: In der Türkei hat z.B. der Bürgermeister einer Stadt einen höheren beruflichen Status als der Landrat, ganz im Gegenteil zu Deutschland. Ein weiteres Beispiel: Wenn man in der Türkei über eine Stadt spricht, dann zählt man auch immer das Umland der Stadt dazu. Anfang der kommenden Woche wird die Comenius-Delegation in einer Feierstunde der gesamten Schule ihre Erlebnisse schildern und Bilder präsentieren. Das wird mit Sicherheit eine spannende Angelegenheit auf die wir uns schon jetzt riesig freuen.

Bild 1 zeigt den Uhrturm in Izmir

Bild 2 zeigt das Große Amphitheater von Ephesus, das Platz für 24 000 Besucher bietet und zu den schönsten Ruinen von Ephesus zählt; in hellenischer Zeit wurde  es errichtet; in der römischen Zeit war es Schauplatz von Gladiatorenkämpfen

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Comenius-Team kommt Dienstag zurück

Am kommenden Dienstag, den 24. Februar 2015 wird das Comenius-Team in Deutschland zurückerwartet. Um ca. 15.45 Uhr müssten alle wieder an der Barbarossa-Mittelschule sein. Hoffentlich auch gesund. Die Freude wird riesengroß sein. Die gesamte Schule freut sich schon auf die Reisegeschichten und Reisebilder der Schüler und Lehrkräfte. DSC_8527

Comenius-Schüler verbringen den Sonntag in den Gastfamilien

Am Sonntag, 22.02.2015, war für die Comenius-Schüler der Familientag. Die Gastfamilien haben mit den Gastschülern Freizeitaktivitäten oder Ausflüge geplant, eine sehr spannende und abwechslungsreiche Angelegenheit. So konnten sich beide Seiten noch intensiver kennen lernen. Die deutschen Reiseleitung war zusammen mit den türkischen Comenius-Verantwortlichen in einem kleinen Fischerort Focanamens  Foça zum Fischessen. Auch mal eine kleine Möglichkeit für die Verantwortlichen zum Entspannen. Heute, 23.02.2015, steht mit allen Beteiligten der Bürgermeisterempfang von Karşıyaka, das ist ein Hauptstadtteil von Izmir, auf dem Programm. Anschließend besuchen alle gemeinsam das Atatürk-Museum sowie ein Technikmuseum. Die Tage in der Türkei sind für alle sehr kurzweilig und voller Aktivitäten. da kommt garantiert keine Langeweile auf.

Auf dem Bild ist  Foça zu sehen.

Comenius-Delegation wird von Landrat und Bürgermeister begrüßt

Am Freitag, den 20.02.2015, wurde die Comenius-Delegation offizielle vom Landrat, dem Bürgermeister sowie mehreren Direktoren anderer Schulen in Çiğli begrüßt.

Türkei markiertÇiğli ist ein Landkreis in der türkischen Provinz Izmir und gleichzeitig ein Stadtbezirk der Büyükşehir Belediyesi Izmir. Der Landkreis Çiğli liegt ca. zehn Kilometer westlich des Stadtzentrums von Izmir.

 

Es gab nach den Reden der Honoratioren Musikeinlagen mit türkischen Volkstänzen.

 

 

Ephesus

EphesusHeute am Samstag besuchte die Delegation die Grabstätte der Jungfrau Maria in Ephesus. Am Mittag, nach dem Essen, fahren alle gemeinsam in das Bergdorf Şirince. Şirince ist ein kleines Dorf im Landkreis Selcuk in der türkischen Provinz Izmir. Das Bergdorf hat etwa 530 Einwohnern und liegt ca. acht Kilometer östlich von Selcuk.

 

 

 

 

Die Comenius-Delegation besucht Çeşme

Die Comenius-Delegation wurde gebührend in der Schule in Izmir von der Schulleitung, den Schülern und Eltern begrüßt. Am Mittwoch, den 18.02., gingen die Schüler in ihre Gastfamilien. Alles läuft bis jetzt reibungslos. Die vergangenen Tage waren anspruchsvoll, die Projektarbeit, die Präsentationen und Activity-Spiele standen auf dem Programm. CesmeAm vergangenen Dienstag gab es eine Stadtführung durch Çeşme. Çeşme ist ein schöner Ferienort mit ca. 35 000 Einwohnern an der Ägäis, er ist etwa 100 km von Izmir entfernt. Viele Einheimische haben dort ihre Ferienhäuser, vielleicht auch deshalb, da der Ort den höchsten Sauerstoffgehalt der Welt hat/haben soll.

Allen schmeckt das Essen in der Unterkunft, aber ab Mittwoch gibt es die gute türkische Küche in den Gastfamilien. Wir wünschen weiterhin viel Spaß.

Comenius-Delegation fliegt in die Türkei

Heute am Sonntag, den 15. Februar 2015, fliegt die Comenis-Delegation der Barbarossa-Mittelschule, unter der Leitung von Herrn Christian Geßner, mit Frau Geßner, Frau Neeb und Frau Güney sowie 20 Schülerinnen und Schülern für insgesamt zehn Tage nach Izmir in die Türkei. Abflug ist um 15.00 Uhr in Frankfurt, Ankunftszeit in Izmir wird ca. 18.00 Uhr sein.

DSC_8526Aufgrund der ernsten politischen Lage in der Türkei wurde die erste Reise im Oktober verschoben. Nun ist es soweit, unsere Reise kann doch noch stattfinden. Alle sind sehr froh darüber. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Der Aufwand für diese Reise war insgesamt bei allen Beteiligten sehr hoch. Das Projekt wurde von Beginn an durch die Comenius-AG an der Schule begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sehen der Reise gespannt entgegen und freuen sich sehr die Austauschschülerinnen und Schüler sowie die Organisatoren der türkischen Schule wiederzusehen.

 

DSC_8537Gerade für die Lehramtsanwärterin Frau Neeb ist dies ein ganz besonderes Ereignis, gleich in ihrem ersten Dienstjahr an einem Schüleraustausch mitzuwirken.

Vom heutigen Sonntag bis kommenden Mittwoch bleibt die gesamte Gruppe zusammen, danach gehen die Schüler in ihre zugewiesenen Gastfamilien, in denen sie bis fast zum Ende der Reise verweilen und umsorgt werden.

DSC_8536Während des Aufenthalts  stellen die türkischen Schüler unserer Delegation Besonderheiten der Stadt Izmir mit seinem Umland vor. Herausragende Sehenswürdigkeiten, kulturelle Denkmäler, Jugendstätten, eine selbst entworfene Karte mit Google-Maps  werden unserer Delegation in Referaten und PowerPoints präsentiert. Diese Reise bedeutet nicht nur Urlaub, sondern auch viel Arbeit. Mit Sicherheit nehmen aber alle Beteiligten Impressionen von der Reise mit, die sie ihr Leben lang begleiten werden.

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An dieser Stelle wünschen wir allen Beteiligten viele Freude und lehrreiche Tage in Izmir.

Beitrag von Maria Neeb

Die Comenius-Delegation aus Izmir ist da

Die Comenius-Delegation aus Izmir ist da

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Ein Zwischenbericht

20 Schüler, drei Lehrerinnen und der Rektor der Schule Ciftehavuzlar aus Izmir sind im Rahmen der Comenius-Schulpartnerschaft vom 19. bis zum 28. Mai zu Gast in unserer Barbarossa-Mittelschule in Erlenbach.  Zunächst sind die Gäste in einer ruhigen Jugendherberge in Affhöllerbach im Odenwald untergebracht. Ab Freitag, den 23.05.2014, geht jeder Gastschüler dann zu dem jeweiligen Partnerschüler in die Gastfamilie nach Erlenbach oder in die nähere Umgebung. Vorher fand ein Barbecue-Abend in der Schule statt, bei dem jeder Gastschüler schon im Vorfeld seine Gasteltern kennen lernen durfte. Es wurde und wird übrigens Englisch gesprochen.

Am Mittwoch, den 21. Mai 2014, fand in unserer Aula ein großes Festprogramm zu Ehren der Delegation aus Izmir statt. Umrahmt wurde der Festakt durch kunterbunte Schülerbeiträge der sechsten und siebten Klassen. Herr Hösselbarth sang das "Barbarossa-Lied" und den Song "An Tagen wie diesen" mit der Klasse 6b von Herrn Geßner. Das Gedicht "Sommer" wurde von der Klasse 7b (Klassenleiterin Frau Gierl) aufgeführt. Die Klasse 6a von Frau Lesch inszenierte mit dem begeisterten Publikum einen "Sitz-Boogie-Woogie", bei dem jeder mitmachen und sein Rhythmus-Gefühl unter Beweis stellen konnte. Frau Geßner zeigte mit der Klasse 6b den "Cup Song". Am Nachmittag präsentierte Herr Christoph Hartmann mit seiner Theater- und Musik-AG das sensationelle Schwarzlicht-Theater und erntete dafür frenetischen Applaus.

Schulleiter Michael Hren begrüßte zunächst viele Ehrengäste. Darunter  befanden sich der Rektor der Schule Ciftehavuzlar aus Izmir Herr Ilhan Gülcan sowie die Lehrerinnen Frau Tülin Akgün Turan, Frau Ayse Dudu Kilicoglu und Frau Döndü Celik, der neue Landrat Herr Jens Marco Scherf, der zweite Bürgermeister der Stadt Erlenbach Herr Werner Hillerich, der Schulrat des Staatlichen Schulamtes im Landkreis Miltenberg Herr Ulrich Wohlmuth, die Mitinitiatorinnen des Projektes Frau Ayfer Güney und Frau Birgit Gründel vom "Agenda 21 Arbeitskreis" (Frau Anne Tulke, die ehemalige zweite Bürgermeisterin der Stadt Erlenbach, konnte nicht anwesend sein), Frau Silke Buhleier vom Verein "Frauen für Frauen", Frau Weitz vom Boten vom Untermain, Vertreterinnen des Elterbeirates der Schule, Herr Rudi Reißmann vom Jugendzentrum in Erlenbach sowie den schuleigenen Dolmetscher Herr Sadik Sanali. Ganz besondere Erwähnung erfuhren der Hauptinitiator und Projektleiter des Schulprojektes Herr Christian Geßner und seine Frau Alexandra Geßner, die ihn tatkräftig unterstützt.

 

In den vielen Reden an diesem ereignisreichen Vormittag wurde sehr deutlich, was dieses einzigartige Projekt für die Barbarossa-Schule, aber darüber hinaus auch für die Stadt Erlenbach und den Landkreis Miltenberg bedeutet. Das Projekt war in einer Gemeinschaftsleistung verwirklicht worden. Es ist wichtig zu betonen, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzuführen. Die Partnerschaft der beiden Schulen aus Erlenbach und Izmir ist eine ganz große Chance für die DSC_0675Völkerverständigung und das friedliche Zusammenwachsen. Durch dieses intensive Begegnen wird ein tieferes Verständnis für die jeweilige Kultur des Anderen geschaffen und Vorurteile werden beseitigt.

Landrat Scherf hob die friedensstiftende Wirkung des Comenius-Projektes hervor. Die Freundschaft junger Menschen ist die Förderung von Frieden und Demokratie.

Der Rektor der Schule Ciftehavuslar Herr Ilhan Gülcan erinnerte daran, dass die deutsch-türkische Freundschaft schon lange währt und er überbrachte uns Grüße aus seiner Heimat.

Es war ganz großartig zu beobachten, wie friedfertig, hilfsbereit, tolerant und verständnisvoll alle Schülerinnen und Schüler während dieser Zeit miteinander umgingen. So macht interkultureller Austausch richtig Spaß.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Projekttage.

Hier sind einige interessante Daten und Fakten zum Comenius-Projekt:

Das Comenius-Projekt wird aus europäischen Fördermitteln gespeist und ist ein Schulbildungsprogramm. Nur ganz wenige Schulen kommen überhaupt in den Genuss dieses Projektes. Der im Vorfeld betriebene Aufwand dafür ist von Seiten der Schulen enorm. Ein Gremium aus Experten erteilt dann schlussendlich einer förderungswürdigen Schule den Zuschlag. Wenn zwei Schulen aus den 28 Teilnehmerstaaten zusammenarbeiten, wie unsere Barbarossa-Schule und die Schule in Izmir, dann dient das der Förderung des Fremdsprachenlernens. Darum ist die Verkehrssprache während des Schüleraustausches auch Englisch. Die gemeinsamen Aktivitäten konzentrieren sich auf den Spracherwerb und den gegenseitigen Klassenaustausch, denn im Oktober diesen Jahres fliegen im Gegenzug 20 Schüler und vier Lehrkräfte unserer Schule nach Izmir. Schüler ab einem Alter von zwölf Jahren dürfen sich an diesem Comenius-Projekt beteiligen.

Das Motto unserer Schulen lautet: "I show you my city".

Die Schüler stellen ihre jeweilige Stadt mit digitalen Karten vor. Bedeutsame Orte oder Plätze der Stadt werden für die jeweils andere Schülergruppe hervorgehoben und erläutert. Übrigens haben die beteiligten Lehrkräfte schon lange intensiven Kontakt über die sog. "eTwinning-Plattform". Sie haben sich rege ausgetauscht und den Besuch intensiv geplant und vorbereitet.

DSC_0798An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian Geßner und seine Frau Alexandra. Ohne sie wäre das arbeitsintensive Projekt niemals verwirklicht worden.

Wir sind sehr gespannt, wie es diese und nächste Woche weiter geht.